Liebes Publikum, treues, interessiertes, en passant verweilendes.

Seit rund 15 Jahren leiten wir das Festival inhaltlich, haben es an verschiedene Plätze gesetzt und Sie sich mit uns, haben Formate ausprobiert und Sie mit uns. Sie sind uns gefolgt und haben uns begleitet. Dafür möchten wir Ihnen Danke sagen.

2019 ist unser letztes Jahr! Warum? Wir meinen: Es ist wichtig sich weiterzuentwickeln, den Platz zu wechseln, neue Herausforderungen anzunehmen und dabei auch anderen den eigenen Gestaltungsraum zu geben, deshalb gehen wir. Es ist ein Ende aber auch ein Anfang, der dadurch gemacht wird, denn das Festival bleibt ja bestehen. Und wird wieder neu.

Dieses Jahr haben wir uns deshalb für das Motto „Ich konnte noch nie den Anfang vom Ende unterscheiden“ (nach George Braque) entschieden. Damit spielen wir und wollen diesen Gedanken auch durch Ihren Kopf schwenken; was das bedeutet, Neubeginn und Abschied in Einem. Dafür laden wir Sie ein, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und darüber zu plaudern, wo und wann Ihnen das Festival in unserer Ära am besten gefallen hat, – im Bettenlager, in der Galerie, in der Kirche, am (Rathaus)Platz, in der (Lederer)Gasse und welche Produktionen Sie dabei besonders beeindruckt, berührt oder bewegt haben (siehe Programmheft). Dabei soll das Neue auch nicht zu kurz kommen, denn wir feiern unseren Abschied natürlich wieder mit neuen Produktionen, Workshops und Get-togethers, die brandaktuell und performativ Zeitgenössisches verhandeln und damit spielen.
In diesem Sinne starten wir das Festival Spectrum 2019 mit „Großen Erwartungen“ und freuen uns mit Ihnen unser Ende zu feiern,

Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann

 

 

 

 

 

Team:
Künstlerische Leitung: Katrin Ackerl Konstantin & Erik Jan Rippmann
Intendanz: Michael Weger
Technik: Gerald Samonig, Herbert Salzer
Festival-Büro: Waltraud Hintermann & Clemens Luderer