Liebe  FlowerInnen, federleichte Flugvögel, sehnsüchtige Bewegte und schwebende InspirantInnen, Theaterbegeisterte, Schwimmer- und NichtschwimmerInnen,

liebes überraschungsfreudiges Publikum, ich habe dieses Jahr die Ehre, zum 4.x das Theaterfestivalspectrum  gemeinsam mit Erik Jan Rippmann künstlerisch zu leiten, das dieses Jahr unter dem Motto:

FLOW- Die Kunst: Leicht.fertig.Zu sein.

steht.

Ich will mit dem Begriff Leichtigkeit spielen.

Spielen Sie mit?

Diesmal ist das Spectrum nämlich geöffnet für Ihren FLOW.

Ich lade Sie ein gemeinsam mit uns 2 Wochen lang einen FLOW over Villach zuzulassen.

Was bedeutet es – Leichtigkeit – zu verspüren und wo ist die Wendung in Leichtfertigkeit?

Heute.

lassen Sie sich bewegen …von innovativen Theatergruppen aus Österreich, …..lauschen Sie den Gedanken von Symposiumsgästen, lassen Sie Drachen fliegen,

…..schenken Sie einer Gruppe eine Gastspielmöglichkeit hier in Villach…..

oder begegnen Sie den KünstlerInnen,….. einander mit Ihren Gedanken, Erfahrungen-

Das alles und me(e)hr, ich halte Ausschau nach Ihnen und freue mich auf Sie-

It`s Spectrum`s time!

 

Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann

Künstlerische Leitung Spectrum Theaterfestival

 

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DEN FLOW SEHEN // Die Spectrum-Produktionen

 

I improvisationsFlow

„Squatting“

Carpa Theater

Unter dem Titel „Squatting“ besetzt das Carpa Theater fremde Bühnenbilder und Räume, um darin ihre spezielle Form theatralischer Improvisation zu entfalten. Jenseits gängiger Theater-Impro-Klischees benützt das Ensemble eigens entwickelte Regeln, aus denen sich stets überraschende, unkonventionelle Sprach- und Körper-Interaktionen entwickeln.  Dabei trifft, vor spontan angeeigneter Fremdkulisse, der diskrete Charme des Prekariats auf die performative „swarm intelligence“ des 21. Jahrhunderts!

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet die Gruppe „Carpa Theater“ an der Entwicklung eines eigenen Stils der Ensembleimprovisation. Die Improvisationen folgen sehr genauen und durchgearbeiteten Regeln (vergleichbar denen des Jazz). Durch die Verwendung musikalischer Formen wie Wiederholung und Variation von Motiven, Rhythmisierung, Dynamikwechsel etc. werden unterschiedliche Motive zu einem Ganzen verwoben.

´Künstlerische Leitung und Regie: Miguel Angel Gaspar // Es spielen: Norma Espejel, Beate Leyrer, Claudia Mader, Gerda Schorsch, Judith Guadalupe Aguilar, Oliver Schrader, Ariel Uziga,

Dauer: 70 Minuten

 

II liebesFlow

„Quartett“ von Heiner Müller

Frontzement

Eine Produktion des Theaters „diemonopol“ im Rahmen des Theaterfestivals Innsbruck „theater trifft“.

Heiner Müllers „Quartett“ basiert auf Choderlos de Laclos auch mehrfach verfilmten Briefroman „Gefährliche Liebschaften“, einem sarkastischen Abgesang aufs dekadent gewordene „ancien Regime“, erschienen unmittelbar vor der französischen Revolution. Der große ostdeutsche Dramatiker geht allerdings weit über eine Nacherzählung der Vorgänge hinaus; so selbstverständlich wie unerwartet tauschen seine Figuren Rolle und Geschlecht. Aus Laclos nachtschwarzem Reigen der Begierden und Perversionen formt Müller das grotesk zugespitzte Endspiel einer Klasse, die im Begriff ist, sich selber abzuschaffen.

„Andrea Hügli inszeniert Heiner Müllers Schlagabtausch der Geschlechter als ein schweißtreibendes Höllenspiel einer Gesellschaft in durchaus heutiger Endzeitstimmung, zu der ein extravagantes Sarggebilde aus Holz gerade passend scheint“(sst)

www.diemonopol.net

Regie: Andrea Hügli // Schauspieler/in: Volker König, Tamara Stern // Bühnenbild & Kostüm: Nikolaus Granbacher // Video: Petra Zöpnek // Regieassistenz/Souffleuse: Olivia Platzer

Dauer: 85 Minuten

 

III perspektivenFlow

„unmerklich drängen fingerspitzen“

NETZWERK AKS

Eine tanz / theater / produktion der Choreographin und Regisseurin Andrea K. Schlehwein

„unmerklich drängen fingerspitzen …“   handelt von (engen) Räumen, Behauptungen und Leerstellen, von Grenzziehung und Wegschauen und letztlich dem Verlust von Kommunikation und Erinnerung.

Inszeniert werden Zufälligkeiten und Parallelwelten.

Zusammenhänge entstehen, – es hätte aber auch anders kommen können…

Die Zuschauer entscheiden selbst, wohin sie das Augenmerk richten, wo ihr Focus,

ihr „Vorne“ ist.

„Ein subtiles Werk aus Wort, Tanz und Bühnenbildkunst“(Krone)

Inszenierung, Text, Raum und Licht: Andrea K. Schlehwein // künstlerische Mitarbeit: Alexandra Burgstaller // Kostüme: Atelier Mandl-Weiss, AKS // Dramaturgie: Koni Hanft // Schauspielerin: Eleonore Schäfer // Videodokumentation: Martin Schinagl // Tanz: Fang Yun Lo, Carlos Osatinsky, Fernando Nicolás Pelliccioli // Produktionsleitung: Büro A.K.E.S, mit Martin Schinagl

Dauer: 65 Minuten

 

IV hörFlow

„dinner mit jérôme [hör-funk-theater]

lawine torrèn

Eine Produktion von lawine torrèn, szene salzburg und impulstanz wien

anna und das (fiktive) ensemble jérôme bels befinden sich auf der premierenfeier. das stück nimmt die fäden der geschichte dort auf, wo in „love turn“ anna den wagen von alex verlassen hat und zu jérôme, ihrem geliebten stößt. in dieser bar (oder restaurant) beobachten wir die betrüger. auf der feier sind eine menge gäste, darunter auch ca. 20 zuseher, die wiederum über in-ear-monitoring unbemerkt die szenerie verfolgen. alle anderen teilnehmer dieses gesellschaftlichen raumes ahnen nichts von ihrer unfreiwilligen rolle als backdrop eines subliminalen stückes. als beobachter des auffallenden verhaltens (dialoge, spiel und tanz) der protagonisten werden sie selbst beobachtet.

Konzept & Regie: Hubert Lepka // Dramaturgie & Produktionsleitung: Cornelia Anhaus // Visuals & Sound: Tom Halwa // Es spielen: Marion Hackl, Mirjam Klebel, Chris Mongiardo, Miriam Antonia Wagner

Dauer: 45 Minuten

Karten müssen schon im Vorfeld im Kartenbüro gekauft werden!

 

V abgründigerFlow

„Moby Dick“

Mezzanin Theater

Sein Knochenbein erzeugte einen furchterregenden Rhythmus. Tock…tock…tock.. Rastlos schritt er hin und her, stundenlang. Die Spuren eines einzigen immer wachen, stetigen Gedankens auf seinem Antlitz. Ein Wal ist`s hört ihr, ein weißer Wal – MOBY DICK

MOBY DICK , eine spannende Abenteuergeschichte und eine Parabel auf Fanatismus , Verblendung und grenzenlosen Hass, der bis zur Selbstvernichtung geht, dargestellt an der Figur des Kapitän Ahab.Die Inszenierung untersucht vor allem das Unerklärbare, das „aus dem Ruder laufen“, das Phänomen des “sich Verstrickens“ und des „nicht mehr Entrinnen könnens“.

„Martina Kolbinger-Reiner legt erneut eine Glanzleistung auf die Bühne, wenn sie bei „Moby Dick“ in die Tiefen der menschlichen Seele sticht und als dämonischer Kapitän Ahab Publikum wie Besatzung in Angst versetzt. Unter ausgeklügelter Regie von Hanspeter Horner fesselt die düstere Männergeschichte aus dem Mund einer Frau. Angelegt zwischen Erzählungen und Monologen, Puppenspiel und trickreichen Effekten hält die musikalisch stimmig untermalte Mezzanin-Produktion im TAL pausenlos in Atem.“(Kleine Zeitung)

Regie, Dramaturgie & Musikalisches Konzept: Hanspeter Horner //Ausstattung: Christoph Bochdansky // Schauspiel: Martina Kolbinger-Reiner // Technik: Clemens Zabini

Dauer: 70 Minuten

 

VI körperFlow

„fiction in between“

DANS.KIAS / R.A.M.a

In „fiction in between“ tauchen Saskia Hölbling und Fabrice Ramalingom in Zwischenwelten, werden zu Schattenträgern, zu Phantomen, öffnen Raum für Sinnestäuschung und Phantasmen. Sie irritieren, werden zum Spiegel von Ängsten und Lust.

Der Ort des Geschehens schreibt sich wie eine Furche in den Raum, faltet sich im Laufe des Stückes. Die dunklen Seiten werden beleuchtet. „fiction in between“ ist ein Universum nach anderen Gesetzen, wo Abbildungen und erdachte Möglichkeiten eine andere Wirklichkeit erzeugen

Der Beginn dieses Projekts war die Begegnung zweier Künstler aus zwei verschiedenen europäischen Ländern: Saskia Hölbling aus Österreich und Fabrice Ramalingom aus Frankreich.

Beide sind Choreografen, entwickeln ihre eigenen choreografischen Projekte und leiten jeweils eine Tanzkompanie in ihrem Land: Saskia die Cie. DANS.KIAS und Fabrice die Cie. R.A.M. a.

Konzeption, Choreografie, Tanz: Saskia Hölbling, Fabrice Ramalingom // Musik: Heinz Ditsch // Lichtdesign: Maryse Gautier // Lichtregie: Bruno Marsol // Tonregie: Moritz Cizek // Künstlerische Beratung: Maxime Fleuriot

Dauer: 45 Minuten

 

VII migrationsFlow

„Warum das Kind in der Polenta kocht“

daskunst

Eine rumänische Zirkusfamilie muss das Land verlassen, weil der Vater die Zirkuskassa gestohlen hat. Die farbig verklärte Heimat von Zirkus und Wohnwagen trifft auf die Wirklichkeit des ständigen Fremd- und Unterwegsseins. Voller Illusionen ist die Familie den Verheißungen des Westens gefolgt, um das Paradies zu finden. Von Veteranyis autobiographischem Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“ inspiriert entdeckt daskunst die Welt dieser Familie: „Wenn ich gewußt hätte, was die Demokratie aus uns macht, wäre ich nie von zu Hause weggegangen! sagt meine Mutter. Wir gehen ins Paradies, sagte mein Vater.“ Die neue Inszenierung von daskunst wechselt zwischen der Illusionswelt des Zirkus voller Musik, Farben und Akrobatik, und der Migrationsgeschichte dieser Familie, die auf der Suche nach einem besseren Leben durch Europa tourt.

Regie, Dramaturgie, Produktion: Aslı Kışlal // Musik: Uwe Felchle // Videoproduktion, Animation: David Nolan, Bernhard Mrak // Bühnenbild: collabor.at // Lichtdesign: Nico de Rooij // Ton: Michael Winkler // Masken: Michaela Hrbáčková // Dialektcoaching: Meena Lang //

PR: Claudia Stanisavljevic, Lisa Alluri // Regieassistenz, Dramaturgie: Carolin Vikoler // DarstellerInnen: Eri Bakali, Oktay Güneş, Ulrike Hübl, Bernhard Mrak, Ivana Nikolić, Susanne Rietz, Gamze Şeber // ArtistInnen: Enno Ackermann, Christiane Ulreich, Markus Liszt, Marijan Raunikar

Aufführungsrechte: Verlagsgruppe Random House GmbH

Dauer: 125 Minuten inklusive einer Pause

 

VIII tanzFlow

1. „I did once a piece… (walk + talk)“ & 2. „One day at a time“ (video lecture)

Milli Bitterli / artificial horizon

1. Wie lassen sich Befehle, Empfindungen und Bilder, die einem während des Tanzens durch den Kopf schießen, aussprechen oder beschreiben? Welche wunderbaren Phantasien bringen den Körper in Bewegung? Welche Art von Denken und Wissen entsteht durch Bewegung oder ist überhaupt nur durch sie möglich? Wie aufregend ist es, eine Bühne zu durchschreiten? Lässt sich die Energie des Tanzens in Worte fassen? Diese lecture performance, in der sich Milli Bitterli mit der Transformation von Bewegung, Emotion und Gedanken in Sprache auseinandersetzt, entstand im Rahmen von „STILL MOVING“, einer Kuratierung von Philipp Gehmacher im Tanzquartier Wien.

Dauer: 40 Minuten

2. Auf Urlaub mit ihren zwei kleinen Töchtern, visualisiert sie jeden Tag ein Bild und dokumentiert ihre Unternehmungen mit einer Kamera. Sie überführt ihre Wünsche, Visionen, Ideenfragmente und Ziele für die Zukunft in eine beachtliche Anzahl von Kontexten: ins Meer, auf den Spielplatz, in die Badewanne, ins Krankenhaus, in ein Flugzeug. Milli Bitterlis lecture ist ein Film, der spielerisch Freizeit und Familienleben mit Arbeit vermischt – und dadurch die Verschränkungen dieser Bereiche aufzeigt.

Dauer: 35 Minuten

 

IX kunstFlow

„Ich und Kaminski“ nach dem Roman von Daniel Kehlmann

Eine Koproduktion von iffland & söhne, theater und film / Salon5 Wien / Grand Theatre de Luxembourg

Sebastian Zöllner, die Zecke, der selbst ernannte, erhabene Kunstkritiker, will seiner Karriere endgültig mit einer Biographie des sagenumwobenen Malers Kaminski auf die Sprünge helfen. Dazu muss er sich Kaminski nähern, mehr als jeder andere.

Daniel Kehlmanns Künstler- und Schelmenroman ist eine gnadenlose Satire über den Kunstbetrieb, über die Macher und Meinungsmacher. Und mehr noch: ein Roman über das Wesen wahrer Kunst und ihrer Abziehbilder. Und noch mehr: ein Roman über die letzten Dinge und die Frage nach dem Sinn jedes einzelnen Lebens. In all seiner Banalität, in all seinem Glanz.

„Es ist die größte Ehre für einen Autor, wenn ein erstklassiges Team mit solcher Hingabe, Genauigkeit und Spielfreude seinen Roman auf die Bühne bringt. Anna-Maria Krassniggs Inszenierung zu sehen, das war für mich wie eine Begegnung mit den eigenen, plötzlich in Fleisch und Blut erstandenen Figuren – ein bestrickendes Erlebnis für einen Autor. Eine wunderbare Dramatisierung.“(23.09.2008, Daniel Kehlmann)

Bühnenfassung & Regie: Anna Maria Krassnigg // Raum und Licht: Andreas Lungenschmid // Kostüm: Antoaneta Stereva // Musik & Sound Design: Christian Mair // Gesang: Raphael von Bargen // Regieassistenz: Carolin Färber / Produktionsleitung: Andrea Klem // Es spielen: Daniel Frantisek Kamen, Jens Ole Schmieder, Isabella Wolf Dauer: 120 Minuten

 

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Spectrum Theaterpreis

Sie vergeben den Spectrum-Theaterpreis!

Nutzen Sie nach jeder Vorstellung die Gelegenheit die Gewinner des diesjährigen Spectrum Theaterpreis zu küren. Allein das Publikum bestimmt. Tragen Sie Ihre „Bewertung“ des jeweiligen Abends zwischen 1 und 10 in die bereitliegenden, vorgedruckten Zettel im Foyer ein, absolut anonym.

1 = wenig Zuspruch

10 = am meisten Zuspruch

Den Gewinner haben die Möglichkeit im nächsten Jahr für eine Spielserie von 2 Wochen an die neuebuehnevillach wiederzukehren.

Die Preisverleihung findet am Dienstag, 9.Juni, nach der letzten Vorstellung gegen 22.00 Uhr im Rahmen des Abschlussfestes statt!

 

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Mit dem FLOW wachsen// WORKSHOPS

 

Anna Rubin

Im wahrsten Sinn ganz oben steht der Wunsch zu fliegen – dieser Gedanke begleitet den Prozess des Drachenbauens. In diesem Workshop können traditionelle Drachenbau-Materialien kennengelernt und zu flugtauglichen Objekten verarbeitet werden. Und dann wird geflogen, das, was geschaffen wurde, funktioniert: es FLIEGT! Ein Workshop bei dem sowohl Erwachsene wie auch Kinder willkommen sind. www.annarubin.at

1.6. 14 – 18 Uhr (europäischer Drachenbau)

7.6. 10 – 14 Uhr (östlicher Drachenbau)

Kostenbeitrag: je € 15,-

 

Milli Bitterli

Während des Workshops werden wir dem Körper nicht nur Formen nahe bringen und diese üben, sondern vor allem die Energie von Bewegungen erleben.

Anhand von Gruppenspielen, Improvisationen und Stimmübungen erforschen wir unseren individuellen Bewegungs- und Gedankenspielraum und erweitern ihn Schicht für Schicht.

Der Körper soll als ein sinnliches Instrument erfahren werden der, so differenziert wie nur möglich, eingestimmt wird. Und dann geht es los!

6.6. 10 – 13 Uhr

Kostenbeitrag: € 15,-

 

Anmeldung spätestens 3 Tage vor dem jeweiligen Termin unter office@neuebuehnevillach.at oder unter 04242-287164. Achtung! Beschränkte Teilnehmerzahl!

Alle Workshops im Proberaum der nbv, Kirchensteig 3, Villach – St. Martin

 

 

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FLOWing in the Wind // SYMPOSIEN

 

Am Rad – Walther Schütz

Walther Schütz ist Geograph und Historiker, seine Schwerpunkte sind Globalisierung und sozialphilosophische Fragestellungen um die Begriffe Entwicklung, Arbeit, Wachstum, Bedürfnisse, Konkurrenz.

Durchrollen Sie mit Walther Schütz die Krise und lassen Sie sich im Kreml bewirten.

AUFBRECHEN (aus) der Krise: 3 Sichtweisen + 3 Perspektiven.

Eine Radfahrt zwischen Heuschrecken und Standortwettkampf, Fairness und Gerechtigkeit, Solidarität und neuem Denken.

Station 1: Kaiser-Josef-Platz.

Station 2: Drauparkstraße – Weltladen

Station 3: Begegnungszentrum „Im Kreml“ – Ludwig-Walterstraße 29

Sonntag, 24.5., Beginn: 11:00 Uhr

 

Im Einklang – Manfred Tischitz

„Wasser ist in all seinen Erscheinungsformen Kunst.“

Manfred Tischitz

Manfred Tischitz hat in Gmünd das faszinierende Haus des Staunens aufgebaut, darinnen werden in über 40 Installationen die Eigenschaften und Schwingungsformen des Wassers

sichtbar gemacht, ergibt einen ästhetisch reizvollen Einblick in die Welt der Klangformen des Wassers. In Aktivstationen möchte er die Faszination des Wassers auf spielerischem Wege erlebbar machen.

Lassen Sie mit Manfred Tischitz Wasser fliessen, klingen und spielen.

Dienstag, 26.5., Beginn: 19 Uhr

 

In der Luft – Ute Liepold

geboren in bregenz lebt als freie autorin und regisseurin in klagenfurt; sie erhielt das österreichische dramatikerinnenstipendium 2003. „sie wissen ja wie das ist, die schrift beginnt sich zu schreiben, sie beginnt zu spielen, sie schreibt sich, sie beginnt mit sich zu spielen, sie beginnt mit mir zu spielen, sie entfaltet die ihr inneliegende musikalität, ihren rhythmus und habe ich ihnen schon erzählt, dass es dafür bedingungen gibt, sowas wie eine flow-gerechte umgebung, denn bei unterbrechung, ablenkung, desorientierung ist es vorbei und deshalb höre ich musik und umklammere meinen ipod und beginne zu schwitzen….“

Lassen Sie mit Ute Liepold Worte auf Drachen steigen.

Samstag, 30.5., Beginn: 19 Uhr

 

Am Feuer – Bernd Martinschitz

Geboren 1972; Shiatsu-Praktiker und Geomant i.A.; tätig in selbständiger Praxis

„Der Wandel des Klimas und der Erde durchdringt gleichsam auch den Menschen. Durch ein Sich-Öffnen hin zur Natur und zur Landschaft kann dieser Prozess unterstützt werden und auf jeden Einzelnen in der Ganzheit heilsam wirken. Den Fluß der Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer im Außen und im Innen zu erfahren, soll Ziel dieser meditativen Reise sein.“

Lassen Sie mit Bernd Martinschitz die Elemente durch sich fliessen

Mittwoch, 3.6., Beginn: 19 Uhr

 

Im Wasser – Jürgen Öllinger

„Über den Sport bin ich zum Element Wasser gekommen. Beim Schwimmen geht es ums Fließen. Das Wasser ist nicht mein Gegner, sondern mein Verbündeter. Wenn das gelingt, kommt ein Gefühl des „FLOW“ auf. Bei diesem Abend wird das Gewässer mein Verbündeter sein, um beim Schwimmen auch die Worte tragen zu lassen.“

Rudern Sie mit Jürgen Öllinger gegen Ströme oder lassen Sie sich einfach treiben.

Montag, 8.6., Beginn: 19 Uhr

 

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FLOWVideoLounge

In der Videolounge wird eine Auswahl von performativen Videoarbeiten von Evelin

Stermitz gezeigt, welche durch Bewegungs- und Bildfluss Übergänge zum weiblichen

Raum bilden. Das bewegte Bild, aus dem Still der Fotografie hervorgehend, als

Moving-Image über Bildschirm oder Leinwand erfasst, formt mit Ton eine offene

Denkstruktur. Außerdem dient die FLOWVideoLounge als Ort der Begegnung, als Austauschraum für FLOW-Gedanken. Ein Reden, Schweigen, Treiben lassen – von einem FLOW-Cocktail versüßt. Motto ist: Come in and chill-out.

4.6., ab 19 Uhr

Evelin Stermitz absolvierte das Kunststudium (Fotografie, Video und Neue Medien) an der Akademie für Bildende Kunst in Ljubljana und arbeitet im Bereich der Medienkunst unter Berücksichtigung des Gender-Diskurses sowie psychologisch/philosophisch theoretischen Ansätzen.  www.evelinstermitz.net

 

 

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23.5. spectrum-Eröffnung 19 Uhr

 

Theater

23.5. – Squatting – Carpa Theater 20 Uhr

25.5. – Quartett – Frontzement 20 Uhr

27.5. – unmerklich drängen fingerspitzen – Netzwerk AKS 15 & 20 Uhr

28.5. – dinner mit jérôme – lawine torrén 20 & 22 Uhr *

29.5. – Moby Dick – Mezzanin Theater 20 Uhr

31.5. – fiction in between – DANS.KIAS / R.A.M.a 20 Uhr

02.6. – Warum das Kind in der Polenta kocht – daskunst 20 Uhr

05.6. – I did once a piece / One day at a time – Milli Bitterli 20 Uhr

09.6. – Ich und Kaminski – Iffland & söhne, theater und film / Salon5 Wien 20 Uhr *

 

Symposium *

24.5. – Am Rad: Walther Schütz  11 Uhr

30.5. – In der Luft: Ute Liepold  19 Uhr

26.5. – Im Einklang: Manfred Tischitz 19 Uhr

03.6. – Am Feuer: Bernd Martinschitz 19 Uhr

08.6. – Im Fluss: Jürgen Öllinger 19 Uhr

 

Workshop

01.6. – Anna Rubin (Drachenbau-Workshop) 14 – 18 Uhr

06.6. – Milli Bitterli (Tanzworkshop) 10 – 13 Uhr

07.6. – Anna Rubin (Drachenbau-Workshop) 10 – 14 Uhr

 

Video

04.6. – FLOWVideoLounge in der nbv ab 19 Uhr