Es geht um!

Liebes Publikum,

Es geht um das Spectrum. Es geht um Performance. Performance bedeutet aus dem Englischen übersetzt Vorstellung, Aufführung, ist aber auch zu einer Bezeichnung hybrider Kunstformen geworden, deren Charakter sich außerdem durch die Betonung der Aufhebung einer genau defi nierten Grenze zwischen Publikum und Bühne auszeichnet. Erika Fischer Lichte defi niert den Begriff Performance als eine Theaterform, die in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ihre Geburtsstunde erlebte. Im Vordergrund stand das Bedürfnis, die rein ästhetische Wirkung von Kunst zu dekonstruieren und sie als soziale Dimension erlebbar zu machen. Der fiktionale Raum verliert dabei an Bedeutung, der reale wird zum Thema gemacht. Auch gibt es keine fi ktiven Figuren mehr, der/die DarstellerIn steht für sich selbst, tritt in ihrer Rolle als PerformerIn in Erscheinung und verzichtet bewusst auf Effekte, die imaginäre Elemente aufweisen. Auch das zeitliche Kontinuum als Performanceelement soll in seinen realen Dimensionen im Sinne von Verstreichen von Zeit erlebt werden. Innerhalb dieses Theaterfests geht es um diese neue Theaterform, die interdisziplinär ein ganzes Spectrum an Kunstrichtungen in sich vereint. In den beigefügten Spectrumkreisgraphiken sehen Sie wie sich die einzelnen Performances anteilig aus den verschiedenen Richtungen zusammensetzen. Es geht also um die Installationen, Workshops, Diskurse und Performances. Es geht um das Theater. Es geht um den Rathausplatz. Es geht ums Mitgestalten. Es geht um die Gesellschaft. Es geht um ein Fest. Es geht um den freien Eintritt. Es geht um die Vielfältigkeit. Es geht um Sie.

Die künstlerischen Ivals

Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann