aktionstheater ensemble (A) Stefan Hauer

KEIN STÜCK ÜBER SYRIEN // VON AKTIONSTHEATER ENSEMBLE (A)

#RADIKALE SELBSTBEOBACHTUNG

Man hilft. Schließlich sind wir gut, edel und hilfsbereit und wollen dabei sein beim größten Event des Jahres. Und eine Welle der Solidarität geht durch das Ensemble: Michaela nimmt jeden Tag Flüchtlinge mit nach Hause, Susanne erzählt Märchen – und hübsch sind sie ja schon, diese jungen Ärzte, Architekten und Wissenschaftler aus Syrien, die auch mit älteren europäischen Frauen so gar kein Problem haben.

Andererseits dauert das Ganze nun echt zu lange und es wird langsam langweilig – jeden Tag die gleichen Flüchtlingsbilder,
die gleichen Zaundiskussionen. Man hat schließlich noch ein Leben im Hier und Jetzt. Und wir haben auch noch ein Stück zu erarbeiten, das Premiere hat. Es sollte berührend, dramatisch, authentisch, spannend, informativ und lustig sein. Daher: Kein Stück über Syrien.
A play about refugees and how we deal with problems and tasks coming with them – but not how you would expect.

Termin: 4. Juli, 21 Uhr

Idee, Konzept, Regie: Martin Gruber
DarstellerInnen: Michaela Bilgeri, Susanne Brandt, Robert Finster, Martin Hemmer
Dramaturgie: Martin Ojster
Bühne, Kostüme: Valerie Lutz
Regieassistenz: Annina Weiss
Live-Band: Panda Pirate

Mehr Infos: http://aktionstheater.at

 

PRESSE-SPIEGEL:

„Ein schamloses, schlaues, höchst unterhaltsames Stück über die Befindlichkeiten der Helfer und Nichthelfer in der Flüchtlingskrise.“ (Die Presse)

„Martin Gruber und sein Ensemble zeigen mit `Kein Stück über Syrien´ eine finstere Bestandsaufnahme der Zeitgeschichte, zeigen latente Rassismen und offene Egozentrik.“ (Der Standard)

„Seit Jahren mischt der Dornbirner Regisseur Martin Gruber mit seinem aktionstheater ensemble die Bühnenlandschaft auf. Gerade erst begeisterten sie mit `Kein Stück über Syrien´ das Publikum. Grubers Erfolgsrezept: Er geht immer aufs Ganze.“ (Kronen Zeitung)

„`Kein Stück über Syrien´ ist ein Faustschlag auf den Tisch unserer Realität. Die neue Produktion des aktionstheater ensembles (…) spielt mit den verschiedenen Ansichten und Meinungen zur Flüchtlingskrise ohne moralischen Zeigefinger oder Handlungsvorgaben. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Schlussapplaus.“ (Austria Presse Agentur)

„Das aktionstheater ensemble brilliert mit `Kein Stück über Syrien´ (…) Sie haben es wieder getan! Zum wiederholten Mal löste das Aktionstheaterensemble unter der Leitung von Regisseur Martin Gruber einen wahren Begeisterungssturm des Publikums aus.“ (Kultur)

„Dort [Werk X-Eldorado] wird ein richtig, richtig unterhaltsames Stück gezeigt. Das schafft das Ensemble rund um und mit Martin Gruber, Autor, Co-Autor und Regisseur in Personalunion, in seiner jüngsten Produktion, die schon im Vorfeld großes Medienecho auslöste.“ (European Cultural News)

„Einmal mehr nimmt das aktionstheater ensemble den gesellschaftlichen Diskurs und menschliche Verhaltensmuster unter die Lupe.“ (ORF Ö1 Kulturradio)

„`Kein Stück über Syrien´, so nennt das Aktionstheater Ensemble seine neueste Produktion. Das Ensemble hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf aktuelle gesellschaftlich relevante Themen spontan zu reagieren.“ (ORF Zeit im Bild)

„Regisseur Martin Gruber hat reale Geschichten seiner vier Darsteller gesammelt und fürs Theater übersetzt. Der zeigefingerfreie Abend kam beim Premierenpublikum hervorragend an.“ (ORF Bundesland heute)

„`Kein Stück über Syrien´ schwingt nie die Moralkeule, sondern greift ein an sich schwieriges Thema ohne große Berührungsängste auf. Man kann mit dem Ensemble lachen, über sich und seine Einstellung zu Grenzzäunen, Flüchtlingsobergrenzen und Hilfsbereitschaft nachdenken.“ (Kurier)

„… [Kein Stück über Syrien] gerät unter der Regie Martin Grubers, seinem energiegeladenen Ensemble und der fetzigen Live-Musik der „Panda Pirates“ zur überdrehten Farce, die nichts und niemanden und am wenigsten sich selbst schont.“ (Wiener Zeitung)

„Beinahe hellseherisch“ (Vorarlberger Nachrichten)

„Gruber und sein Ensemble zeigen eindrücklich, dass jeder jeden Tag die Wahl hat zwischen Empathie und Abwehr.“ (Neue Vorarlberger Tageszeitung)

„Das aktionstheater konnte mit dieser Produktion erneut überzeugen. Der Mut, ein aktuelles und emotional-aufgeheiztes Thema aufzugreifen, wurde am Dienstag vom Publikum mit lang anhaltendem Schlussapplaus belohnt.“ (Tiroler Tageszeitung)