Das Theaterfestival Spectrum, das vom 11.Mai bis 8. Juni in Villach/ Kärnten stattfand und künstlerisch von Katrin Ackerl Konstantin und Erik Jan Rippmann geleitet wird, stand 2011 unter dem Motto: RÄUMEn!
Räume reflektieren nach Foucault gesellschaftliche Verhältnisse in dem sie diese repräsentieren, ne- gieren/bestreiten und umkehren/wenden. Heterotopien sind andere Orte. Eine Heterotopie ist vollkommen, wenn Menschen mit ihrer herkömmlichen Zeit brechen.
Mit dem Theaterfestival Spectrum und den Formaten RäuberN, gast.Räume und schau.Räume begaben wir uns in der Lederergasse Villach für vier Wochen in eine solche Heterotopie. Ziel war es eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Xenophobie, Rassismus und Abschiebung zu initiieren. Nationale und internationale Gruppen wurden zu diesem Thema mit ihren Produktionen eingeladen. Veranstaltungsräume wurden sowohl als Proberäume, Aufführungsräume als auch als Werkstätten genützt.
Integration-Inclusion-Teilhabe-Aneignung: Das Festival hat vorwiegend Menschen eingebunden, die verschiedenen Migrationshintergrund haben.

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